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Katja Simon

Daniela Aldinger liest aus ihren Erinnerungen, Lisa und Lena geben ihrer verstorbenen Tochter Maja eine Stimme

Mehrere Schulklassen besuchten die Lesung im Rahmen des Veranstaltungsformats “Kultur am Ende”.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Kultur am Ende” fand am Donnerstag, 28. Februar, eine Lesung mit Lisa, Lena und Daniela Aldinger im Olgakrankenhaus Stuttgart statt.

Maja Aldinger ist im Alter von 12 Jahren an Knochenkrebs erkrankt, vor fast drei Jahren ist sie mit 16 Jahren daran verstorben. Maja und ihre Mutter schrieben ihre Erfahrungen, die sie in dieser Zeit im Krankenhaus, in der Schule mit Klassenkameraden und anderen Mitmenschen gemacht haben, auf. Die Gedanken und Gefühle des kranken Mädchens wechselten sich in der Veranstaltung mit den Reflexionen und alltäglichen Herausforderungen der pflegenden Mutter ab.

Die Social- Media Stars Lisa und Lena, die heute in dem Alter sind, in dem Maja verstarb, lasen die Texte der jugendlichen Maja und gaben deren Gedanken eine einfühlsame Stimme.

Ich habe mich gefreut, dass ich dabei sein konnte und zuhören durfte. Ich habe wirklich gelernt, dass man seine Gesundheit, Familie und das Leben in Frieden zu schätzen wissen sollte.
— Schülerin einer 10. Klasse

Daniela Aldinger gibt Einblicke in die Zeit, in der sie ihre Tochter Maja pflegte.

Jugendliche möchten über Themen wie Tod und Sterben sprechen, Antworten bekommen, eigene Vorstellungen entwickeln. Doch das ist gar nicht so einfach: Tod und Krankheit sind immer noch Tabuthemen. Kinder und Jugendliche werden nicht zu Beerdigungen mitgenommen, von Begegnungen mit Kranken ferngehalten, ernste Gespräche werden ohne sie geführt.

Auch die Schule ist ein Ort, wo diese Themen akut aufkommen können, wenn ein Mitschüler, eine Lehrerin oder ein Angehöriger erkrankt oder verstirbt.

Wir fühlen uns privilegiert und sind sehr dankbar dafür, dass wir die Geschichte zweier so starker und mutiger Kämpferinnen nah und echt erleben durften.
— Schülerin einer 10. Klasse

Lisa und Lena lesen die Gedanken der verstorbenen Maja. Daniela Aldinger trägt ihre Erfahrungen aus der Zeit bei.

Mit den Veranstaltungen für Schulklassen schaffen wir Raum für die Themen Sterben, Krankheit und Tod, geben Raum für Gespräche, Begegnungen und Verständnis, für Fragen an Betroffene, um Ängste und Barrieren abzubauen. Sie werden von PD Dr. Claudia Blattmann, leitende Oberärztin der Pädiatrischen Onkologie, begleitet und betreut.

Mehrere Schulklassen besuchten die Lesung gemeinsam mit ihren Lehreinnen und Lehrern. Die Schüler zeigten großes Interesse am Thema und äußerten ihre Gedanken und Fragen in der anschließenden Gesprächsrunde. Sie waren offensichtlich bewegt von Majas Schicksal und nahmen viele Eindrücke mit in den Unterricht und nach Hause.

Die Schüler waren sehr zum Nachdenken angeregt. Sie empfanden sowohl große Bewunderung für Maja, die sie als “mutig” und “stark” bezeichneten, als auch Dankbarkeit und Wertschätzung für die eigene Gesundheit und Lebensumstände. Auch das Thema der Selbstbestimmung und was ein Leben lebenswert macht, hatte einen bleibenden Eindruck bei den Schülern hinterlassen.
— Ethiklehrerin einer 10. Klasse